<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"><channel><title>NatureLife-International - Bottwartal</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/Tags/Bottwartal</link><description>NatureLife-International - Bottwartal</description><item><title>Artenschutzaktion im Büffelparadies</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/artenschutzaktion-im-buffelparadies</link><description>&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6.0pt; line-height: 150%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: Calibri; color: windowtext; mso-fareast-language: EN-US; mso-no-proof: no;"&gt;Ludwigsburg / Gro&amp;szlig;bottwar. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: Calibri; color: windowtext; mso-fareast-language: EN-US; mso-no-proof: no;"&gt;Seit rund 2 Jahren grasen jetzt die Wasserb&amp;uuml;ffel im Bottwartal. Sie lockern dichte Vegetationsbest&amp;auml;nde auf, schaffen durch Tritt, Fra&amp;szlig;, Kuhlen- und Lagerpl&amp;auml;tzen ein kleinr&amp;auml;umiges, dynamisches Mosaik an unterschiedlichen &amp;ouml;kologischen Nischen. &amp;bdquo;Die Natur reagiert schnell, wenn wir ihr nur eine Chance geben&amp;ldquo;, sagt Claus-Peter Hutter, Pr&amp;auml;sident von NatureLife-International und Initiator des Projekts. Er freut sich zusammen mit Gerhard Fahr, Vorsitzender des Vereins f&amp;uuml;r Landschaftspflege und Naturschutz durch Beweidung im Bottwartal und den B&amp;uuml;ffelmanagern Andreas und Uli Weigle, dass Bereiche, die von den B&amp;uuml;ffeln beweidet wurden, von Bekassinen &amp;ndash; einer Watvogelart &amp;ndash; als Rastplatz auf dem Zug genutzt wurden, dass Wasserralle und Schwarzkehlchen im Gebiet festgestellt werden konnten. &amp;bdquo;Wir sind schon gespannt, was die weiteren Erhebungen durch das Team unserer profunden Partner aus der Wissenschaft in diesem Fr&amp;uuml;hjahr und Sommer ergeben&amp;ldquo;, meinte Gerhard Fahr. Gemeinsam mit dem Benninger Gartendesigner und Landschaftsarchitekten Manuel Rohland organisierte er eine weitere Artenhilfsma&amp;szlig;nahme. Sie gilt dem Wei&amp;szlig;storch, Wappentier der Weinbaustadt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6.0pt; line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: Calibri; color: windowtext; mso-fareast-language: EN-US; mso-no-proof: no;"&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;D&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: windowtext; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 11pt;"&gt;as Ziel war die Anbringung einer Nistunterlage an einem potentiellen Naturstandort, wof&amp;uuml;r gemeinsam mit dem Wahl-Gro&amp;szlig;bottwarer Storchensch&amp;uuml;tzer Dieter Fischer eine m&amp;auml;chtige Weide ausgesucht wurde. Rechtzeitig vor dem Beginn der Vegetationszeit machte es die Firma Albrecht B&amp;uuml;hler Baum und Garten aus N&amp;uuml;rtingen m&amp;ouml;glich, die schon im vergangenen Jahr geplante, aber coronabedingt verschobene Installation einer Storchennisthilfe zu realisieren. Jetzt, nachdem es Tests und Impfungen gibt, stand nichts mehr im Weg, um in Erg&amp;auml;nzung zu den von Dieter Fischer organisierten Storchennest-Installationen auf dem Dach des Gro&amp;szlig;bottwarer Rathauses und anderer gro&amp;szlig;er Geb&amp;auml;ude in der Umgebung, Adebar auch die Grundlage f&amp;uuml;r einen Baumhorst anzubieten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 8.0pt; line-height: 150%; mso-pagination: widow-orphan;"&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: Calibri; color: windowtext; mso-fareast-language: EN-US; mso-no-proof: no;"&gt;Lars Wagner und Ulrich Otto, beides erfahrene Baumsteiger, brachten den bei der Aufbaugilde Heilbronn gefertigten Weidenkorb auf 35 Meter H&amp;ouml;he und verankerten ihn fachgerecht in einer Astgabel. &amp;bdquo;Die Aussicht ist phantastisch! Wenn wir St&amp;ouml;rche w&amp;auml;ren, w&amp;uuml;rden wir gleich morgen einziehen&amp;ldquo;, schw&amp;auml;rmten Ulrich Otto und Lars Wagner nach der mehrst&amp;uuml;ndigen Aktion. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 8.0pt; line-height: 150%; mso-pagination: widow-orphan;"&gt;&lt;span style="font-size: 11.0pt; line-height: 150%; font-family: 'Arial',sans-serif; mso-fareast-font-family: Calibri; color: windowtext; mso-fareast-language: EN-US; mso-no-proof: no;"&gt;Zwar wurden schon mehrfach St&amp;ouml;rche auf der B&amp;uuml;ffelweide gesehen, aber ob sich welche das Gel&amp;auml;nde auch als Brutheimat ausw&amp;auml;hlen, ist nach Einsch&amp;auml;tzung des langj&amp;auml;hrigen NatureLife-Partners Prof. Dr. Claus K&amp;ouml;nig aus Ludwigsburg ungewiss. &amp;bdquo;Die Chancen sind da, gibt es doch wieder Brutpaare im Neckartal bei Pleidelsheim und im Stromberg bei Horrheim,&amp;ldquo; so K&amp;ouml;nig. Sowohl K&amp;ouml;nig wie auch NatureLife Pr&amp;auml;sident C.-P. Hutter weisen darauf hin, dass St&amp;ouml;rche ein gro&amp;szlig;es Areal von naturnahem Gr&amp;uuml;nland, m&amp;ouml;glichst mit unterschiedlichen Feuchtgebieten ben&amp;ouml;tigen. Wichtig sei deshalb die Bewahrung und landschaftsgerechte Nutzung von Gr&amp;uuml;nland, die Wiederbelebung von Weidefl&amp;auml;chen und die Eind&amp;auml;mmung von Agrarchemikalien, damit Insekten wie Heuschrecken und Grillen &amp;ndash; eine wichtige Nahrungsgrundlage f&amp;uuml;r den Wei&amp;szlig;storch &amp;ndash; als Teil der Nahrungskette wieder eine Chance haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 8.0pt; line-height: 150%; mso-pagination: widow-orphan;"&gt;</description><pubDate>Fri, 21 May 2021 07:13:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/artenschutzaktion-im-buffelparadies</guid></item><item><title>Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann besuchte die Wasserbüffelweide im Bottwartal</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/kultusministerin-dr.-susanne-eisenmann-besuchte-die-wasserbuffelweide-im-bottwartal</link><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Au&amp;szlig;erschulische Lernorte in der Natur werden f&amp;uuml;r die Pers&amp;ouml;nlichkeitsbildung und das Umweltverst&amp;auml;ndnis immer wichtiger&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gro&amp;szlig;bottwar. &amp;bdquo;Es ist f&amp;uuml;r mich &amp;auml;u&amp;szlig;erst beeindruckend, wie mit diesem Projekt modellhaft Natur- und Heimatbewahrung, modernes Landschaftsmanagement, Biodiversit&amp;auml;t und Naturvermittlung zusammengebracht werden&amp;ldquo;, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann bei ihrem Besuch auf der B&amp;uuml;ffelweide im Bottwartal am vergangenen Samstag. Auf Einladung der Umweltstiftung NatureLife International und des Vereins f&amp;uuml;r Landschaftspflege und Naturschutz durch Beweidung im Bottwartal e.V. war Eisenmann zu den Wasserb&amp;uuml;ffeln und deren Betreuern gekommen, um sich am praktischen Beispiel &amp;uuml;ber neue Wege des Landschaftsmanagements und deren Verkn&amp;uuml;pfung mit au&amp;szlig;erschulischer Bildung im Lernort Natur zu informieren. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Zur Vorstellung des Projektes und dessen Bedeutung f&amp;uuml;r die regionale und &amp;uuml;berregionale Biotopvernetzung und den vielseitigen M&amp;ouml;glichkeiten der Umweltbildung gab es ganz dem Thema entsprechend, eine Pr&amp;auml;sentation im Weideunterstand und eine Gel&amp;auml;ndebegehung mit Besuch der B&amp;uuml;ffel, die derzeit auf der anderen Seite der Bottwar weiden. Hierzu konnte Claus-Peter Hutter, Pr&amp;auml;sident der Umweltstiftung NatureLife und Initiator des Projekts, neben B&amp;uuml;rgermeister Ralf Zimmermann die Landtagsabgeordneten Fabian Gramling (CDU) und Daniel Renkonen (Gr&amp;uuml;ne), die Top-Experten f&amp;uuml;r das &amp;Ouml;kosystem Weidelandschaften Prof. Dr. Rainer Luick von der Hochschule f&amp;uuml;r Forstwirtschaft in Rottenburg und Dr. Alois Kapfer, Vorsitzender des Vereins zur F&amp;ouml;rderung naturnaher Weidelandschaften e.V. und Inhaber des Planungsb&amp;uuml;ro Landschaftsplanung und Landentwicklung in Tuttlingen begr&amp;uuml;&amp;szlig;en. &amp;bdquo;Mit den B&amp;uuml;ffelmanagern Gerhard Fahr, Vorsitzender des Vereins f&amp;uuml;r Landschaftspflege und Naturschutz durch Beweidung im Bottwartal e.V., den Landwirten Andreas und Uli Weigle und den beiden Wissenschaftlern, welche heute wegen der Corona-Einschr&amp;auml;nkungen ein Team von &amp;uuml;ber zwei Dutzend am Projekt Beteiligter vertreten, haben wir heute geballtes Expertenwissen aus Forschung, Lehre, Landwirtschaft- und Naturschutzpraxis beieinander&amp;ldquo;, sagte C.-P. Hutter. Die Wissenschaftler Luick und Kapfer verstanden es, ganz nahe an der Praxis aufzuzeigen, wie bedeutend die in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr zur&amp;uuml;ckgegangenen Weidefl&amp;auml;chen f&amp;uuml;r die Stabilit&amp;auml;t des &amp;Ouml;kosystems Kulturlandschaft sind. &amp;bdquo;Ein entscheidender Faktor f&amp;uuml;r den Verlust an biologischer Vielfalt ist das zunehmende Fehlen von Weidetieren in naturvertr&amp;auml;glicher Haltung und damit das Fehlen von dynamischen Prozessen und Strukturbildungen, die mit dem Vorkommen von Weidetieren wie etwa den Wasserb&amp;uuml;ffeln zusammenh&amp;auml;ngen. Diese sind essentielle Voraussetzungen f&amp;uuml;r die biologische Vielfalt. Man denke nur an den dramatischen R&amp;uuml;ckgang der Insekten. Diese aber sind Grundlage f&amp;uuml;r die Existenz vieler Vogelarten und anderer Lebewesen&amp;ldquo;, betonte Prof. Rainer Luick. Er appellierte ebenso wie Dr. Alois Kapfer &amp;ndash; beide haben ma&amp;szlig;st&amp;auml;bliche wissenschaftliche Studien verfasst und Modellprojekte begleitet &amp;ndash; an die Politik massiv den Wiederaufbau vernetzter, extensiver Weidesysteme als Basis f&amp;uuml;r die Rettung der biologischen Vielfalt zu f&amp;ouml;rdern. &amp;bdquo;Wir wissen wirklich genug um zu handeln, aber wir brauchen die politischen Rahmenbedingungen dazu. Sowohl auf der Ebene der Europ&amp;auml;ischen Union als auch in Bund und Land fehlt es bei den Agrar-F&amp;ouml;rderkulissen an entsprechender Ber&amp;uuml;cksichtigung von extensiven Beweidungsfl&amp;auml;chen&amp;ldquo;, sagte Dr. Kapfer. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Ministerin Eisenmann zeigte sich mehr als offen f&amp;uuml;r die in Gro&amp;szlig;bottwar pr&amp;auml;sentierten Ans&amp;auml;tze durch eine &amp;bdquo;jahrhundertelang bew&amp;auml;hrte aber in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Hintergrund getretene Beweidung, die Herausforderung des Artensterbens an den Wurzeln zu packen. Die Ministerin: &amp;bdquo;Auf sehr anschauliche Weise haben Sie mir heute vermittelt, dass wir gerade im Hinblick auf einen konsensf&amp;auml;higen Naturschutz den Zusammenh&amp;auml;nge zwischen angepasster Nutzung und Landschaftserhaltung mehr Beachtung schenken m&amp;uuml;ssen und statt K&amp;auml;seglocken &amp;uuml;ber die Landschaft zu st&amp;uuml;lpen naturnahe Prozesse durch Beweidung und damit mehr Dynamik in der Landschaft f&amp;ouml;rdern sollten.&amp;ldquo; Eisenmann unterstrich dabei auch, dass Biotopvernetzung mit der Inwertsetzung der Landschaft f&amp;uuml;r Tourismus und Naherholung sowie die f&amp;uuml;r den Wirtschaftsstandort Baden-W&amp;uuml;rttemberg so wichtige gr&amp;uuml;ne Infrastruktur einhergehe. &lt;br&gt;Dass die Akzeptanz hierf&amp;uuml;r in der Bev&amp;ouml;lkerung l&amp;auml;ngst vorhanden ist und sich die Menschen geradezu nach intakter Natur sehnen, haben nach den Worten von Gerhard Fahr nicht erst die Einschr&amp;auml;nkungen der Corona-Pandemie gezeigt. &amp;bdquo;Ob Spazierg&amp;auml;nger, Fernwanderer oder Radfahrer, die Leute aus nah und fern l&amp;ouml;chern uns geradezu mit Fragen zu den Tieren, zur Landschaft und zu den &amp;ouml;kologischen Zusammenh&amp;auml;ngen. Die Menschen sind neugierig und offen f&amp;uuml;r solche Projekte wie nie&amp;ldquo;, erz&amp;auml;hlt Gerhard Fahr, der zusammen mit der Landwirtschaftsfamilie Weigle und NatureLife das mehrere Jahre lang vorbereitete Projekt von Anfang an mit auf den Weg gebracht hat. Um die Leute dort abzuholen wo sie sind und mehr Informationen &amp;uuml;ber die Hintergr&amp;uuml;nde zur Verf&amp;uuml;gung zu stellen, als es die ehrenamtlichen Kr&amp;auml;fte des Projektes bew&amp;auml;ltigen k&amp;ouml;nnen, soll nach den Worten von C.-P. Hutter und B&amp;uuml;rgermeister Ralf Zimmermann ein Natur-, Kultur- und Weinerlebnispfad eingerichtet werden, der nicht nur die B&amp;uuml;ffelweide einbezieht, sondern auch angrenzende Biotoptypen wie Obstwiesen, Weinberge und den Wald umfasst. Internet-gest&amp;uuml;tzte Info-Module sind dann nicht nur vor Ort sondern von allen Interessierten von zu Hause aus abrufbar. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Ministerin Susanne Eisenmann begr&amp;uuml;&amp;szlig;te dieses Folgeprojekt als wichtige Investition in Natur und Mensch und unterstrich die Bedeutung der au&amp;szlig;erschulischen Lernorte. &amp;bdquo;Wissen &amp;uuml;ber die Natur und die &amp;ouml;kologischen Zusammenh&amp;auml;nge in der Kulturlandschaft sind ja wichtige Voraussetzungen f&amp;uuml;r deren Schutz, &amp;uuml;berhaupt f&amp;uuml;r den gesamten Umweltschutz. Nur wer Natur kennt, kann auch Umwelt sch&amp;uuml;tzen. Deshalb ist der Lernort Natur unersetzlich&amp;ldquo;, sagte Eisenmann. &amp;bdquo;So wie richtiges Lesen, Schreiben und Rechnen zur Allgemeinbildung geh&amp;ouml;ren, m&amp;uuml;ssen auch die Kenntnisse der wichtigsten Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensr&amp;auml;ume wieder zum kleinen Wissensgep&amp;auml;ck aller B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger werden. Es gilt, der in den letzten Jahren immer mehr zu beobachtenden Wissenserosion in Sachen Natur entschieden entgegen zu wirken&amp;ldquo;, so die Ministerin. Weil viele Kinder heute in naturferner Umgebung aufwachsen w&amp;uuml;rden und das, was fr&amp;uuml;her von Generation zu Generation &amp;uuml;ber Natur, Landschaft, Landwirtschaft und Ern&amp;auml;hrung weitergegeben wurde, nicht mehr vermittelt bekommen, gelte es, auch in den Schulen und dort nicht nur im Biologie-Unterricht wieder mehr Artenkenntnis und Artenwissen zu vermitteln.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 30 Sep 2020 17:13:57 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/kultusministerin-dr.-susanne-eisenmann-besuchte-die-wasserbuffelweide-im-bottwartal</guid></item><item><title>Projektpartnerschaft will Wasserbüffel ins Bottwartal bringen</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/projektpartnerschaft-will-wasserbuffel-ins-bottwartal-bringen</link><description>&lt;p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-size: small;" size="2"&gt;Ludwigsburg/Gro&amp;szlig;bottwar/Steinheim. Nur 2,5 Kilometer Luftlinie von dem Ort entfernt, an dem 1927 in einer Kiesgrube die H&amp;ouml;rner des pr&amp;auml;historischen Wasserb&amp;uuml;ffels mit dem wissenschaftlichen Namen Bubalus murrensis (benannt nach dem Fundort an der unteren Murr) entdeckt wurden, k&amp;ouml;nnten schon bald die verwandten Nachfahren der Tiere wieder grasen. Dies ist das Ziel eines Naturschutz-Modellprojektes, das eine Projektgemeinschaft um den Gro&amp;szlig;bottwarer Landwirt Andreas Weigle mit Unterst&amp;uuml;tzung der Umweltstiftung NatureLife-International, der Stiphtung Christoph Sonntag und namhaften Experten aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Naturschutzpraxis unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Rainer Haas entwickelt hat. Das Projektgebiet befindet sich beiderseits der Bottwar zwischen Gro&amp;szlig;bottwar und Steinheim-Kleinbottwar.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-size: small;" size="2"&gt;&amp;bdquo;Das Beweidungsprojekt soll auf der Basis vieler positiver Erfahrungen, die &lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;" size="2"&gt;mit dem Einsatz von Wasserb&amp;uuml;ffeln in der Landschaftspflege an &amp;uuml;ber zwei Dutzend Orten in Baden-W&amp;uuml;rttemberg und Deutschland gewonnen wurden, praktischen Naturschutz, modernes Landschaftsmanagement, Heimatbewahrung und Naturerlebnis sowie Tourismus verkn&amp;uuml;pfen&amp;ldquo;, so Claus-Peter Hutter, Pr&amp;auml;sident von NatureLife-International. Die Stiftung engagiert sich seit Jahren f&amp;uuml;r die Biotopvernetzung im Raum Neckar-, Murr- und Bottwartal und war unter anderem an der Einrichtung der beliebten Naturerlebniswelt &amp;bdquo;Sch&amp;auml;ferwiesen&amp;ldquo; mit dem Beobachtungssteg am Radweg zwischen Kleinbottwar und Gro&amp;szlig;bottwar - gemeinsam mit dem Lions Club Bottwartal - beteiligt. Mit der Stiphtung Christoph Sonntag habe man einen idealen Partner im Boot, da es Christoph Sonntag und sein Team mit der Revitalisierungsaktion f&amp;uuml;r den Max-Eyth-See geschafft h&amp;auml;tten, zuvor selbst von Fachleuten kaum f&amp;uuml;r m&amp;ouml;glich gehaltene L&amp;ouml;sungen f&amp;uuml;r eine Frischwasserzufuhr zum Max-Eyth-See zu entwickeln, unterschiedlichste Partner zu gewinnen und das Projekt als Beitrag f&amp;uuml;r Mensch und Natur auch zu realisieren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-size: small;" size="2"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-size: small;" size="2"&gt;&amp;bdquo;Eine Beweidung mit Wasserb&amp;uuml;ffeln erschien mir eine interessante Alternative zur bisherigen maschinellen Pflege zu sein. Sollte es gelingen, den Wasserb&amp;uuml;ffel im Landkreis nach &amp;uuml;ber 250 000 Jahren wieder weiden zu sehen, w&amp;auml;re dies sicherlich eine Bereicherung f&amp;uuml;r Mensch und Natur&amp;ldquo;, betonte Landrat Dr. Rainer Haas bei der Vorstellung des Projektes. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"&gt;&lt;span style="font-size: small;" size="2"&gt;Vorgesehen ist jetzt, dass auf der nahezu komplett dem Land Baden-W&amp;uuml;rttemberg geh&amp;ouml;renden Fl&amp;auml;che eine Herde aus etwa sechs bis acht Wasserb&amp;uuml;ffeln &amp;bdquo;aktive Landschaftspflege mit Biss&amp;ldquo; praktiziert. Die Initiatoren erwarten durch die T&amp;auml;tigkeit der Tiere eine Optimierung des Lebensraumes, so dass auch selten gewordene Arten wie Bekassine, Kiebitz, Gelbbauchunke und andere Tiere wieder einen Lebensraum finden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; mso-fareast-language: EN-US;"&gt;Ideale Bedingungen f&amp;uuml;r die Wasserb&amp;uuml;ffel&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; mso-fareast-language: EN-US;"&gt;Wasserb&amp;uuml;ffel werden schon seit Jahrhunderten in Europa gehalten; am bekanntesten ist wohl als Produkt der italienische Mozzarella, der ebenfalls aus der Wasserb&amp;uuml;ffelhaltung stammt. Solchen wird es im Bottwartal allerdings nicht geben, weil daf&amp;uuml;r die Herde zu klein ist. Jedoch soll das Projektmanagement zu einem Teil auch aus dem Verkauf des hochwertigen B&amp;uuml;ffelfleisches finanziert werden. &amp;bdquo;So kommen Kulturlandschaft und Kulinaristik, Naturbewahrung und Naherholung zusammen&amp;ldquo;, betonen Christoph Sonntag und Claus-Peter Hutter. F&amp;uuml;r die Tiere selbst sind die Bedingungen der Bottwaraue bestens geeignet. Wegen ihres besonderen Verdauungssystems k&amp;ouml;nnen Wasserb&amp;uuml;ffel gro&amp;szlig;e Mengen an Grob- und Rauhfutter zu sich nehmen und dieses energetisch umsetzen. So k&amp;ouml;nnen die Tiere auch aus sogenanntem minderwertigem Futter wie Wasser- und Sumpfpflanzen N&amp;auml;hrstoffe gewinnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; mso-fareast-language: EN-US;"&gt;Im Gegensatz zum moderneren Rind sind Wasserb&amp;uuml;ffel deshalb f&amp;uuml;r eine extensive Haltung auf entsprechenden Futterstandorten besonders gut geeignet. Sie zeichnen sich durch eine hervorragende Aklimatisierungsf&amp;auml;higkeit aus, zudem verf&amp;uuml;gen sie &amp;uuml;ber einen betont freundlichen, gutm&amp;uuml;tigen und friedfertigen Charakter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; line-height: 115%;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%; font-family: 'Arial','sans-serif'; font-size: 10pt; mso-fareast-language: EN-US;"&gt;Die Beweidung mit Wasserb&amp;uuml;ffeln soll nach Angaben der Initiatoren abwechselnd auf verschiedenen Fl&amp;auml;chen zu beiden Seiten der Bottwar erfolgen; ausgenommen werden der alte M&amp;uuml;hlgraben und solche Bereiche, die aus Naturschutzgr&amp;uuml;nden nicht beweidet werden sollten. Zur Stra&amp;szlig;e und zum Radweg hin sollen die erforderlichen, flexiblen Elektroz&amp;auml;une f&amp;uuml;nf bis zehn Meter Abstand haben. Zum Schutz vor starkem Regen, evtl. Schnee und kaltem Wind wird ein zugdichter Unterstand ben&amp;ouml;tigt, der auch mit Stroh ausgelegt werden kann. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 16 Sep 2014 10:15:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/projektpartnerschaft-will-wasserbuffel-ins-bottwartal-bringen</guid></item><item><title>Weingut Graf Adelmann setzt Zeichen für Natur in den Weinbergen </title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/weingut-graf-adelmann-setzt-zeichen-fur-natur-in-den-weinbergen</link><description>&lt;p&gt;Die j&amp;uuml;ngste Pflanzaktion im Bottwartal wird auch vom Weingut Graf Adelmann engagiert unterst&amp;uuml;tzt. &amp;bdquo;Als Weingut tragen wir in besonderer Weise f&amp;uuml;r Natur und Kultur Verantwortung&amp;ldquo;, zeigt sich Felix Graf Adelmann &amp;uuml;berzeugt. In Kleinbottwar, inmitten der gr&amp;auml;flichen Weinberge, wurden daher nun selten gewordene Str&amp;auml;ucher und B&amp;auml;ume gepflanzt &amp;ndash; eine weitere Aktion im Rahmen der Initiative &amp;bdquo;Gr&amp;uuml;nes Band Neckar-, Murr- und Bottwartal&amp;ldquo; des Lions Clubs Bottwartal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rechtzeitig vor der ersehnten Fr&amp;uuml;hjahrsw&amp;auml;rme wurden an verschiedenen Stellen des Weinguts Graf Adelmann Weinberg-Quitten, Weinberg-Pfirsiche, Wildkirschen, Wein-Rosen und Weinberg-Mandeln gepflanzt. Die Geh&amp;ouml;lze sollen nicht nur die Weinbergfl&amp;auml;chen auflockern, sondern auch Heimat und Lebensraum f&amp;uuml;r Gartenrotschwanz, M&amp;ouml;nchsgrasm&amp;uuml;cke, Wildbiene und andere Tierarten bieten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;Uuml;brigens: Wer die Initiative &amp;bdquo;Gr&amp;uuml;nes Band&amp;ldquo; unterst&amp;uuml;tzen m&amp;ouml;chte, kann sich gerne an Andreas Kroll (Beauftragter f&amp;uuml;r das Gr&amp;uuml;ne Band im Lions Club Bottwartal) oder Claus-Peter Hutter (Umweltbeauftragter des Lions Club Bottwartal) wenden: Telefon (07141) 920321 oder eMail: &lt;a href="mailto:info@naturelife-international.org"&gt;info@naturelife-international.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 23 Apr 2013 06:00:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/weingut-graf-adelmann-setzt-zeichen-fur-natur-in-den-weinbergen</guid></item></channel></rss>