<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"><channel><title>NatureLife-International - Fischerei</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/Tags/Fischerei</link><description>NatureLife-International - Fischerei</description><item><title>Der Neckar ist zu warm – NatureLife fordert Sanierungsmaßnahmen zum Klimaschutz</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/der-neckar-ist-zu-warm-%E2%80%93-naturelife-fordert-sanierungsma%C3%9Fnahmen-zum-klimaschutz</link><description>&lt;p&gt;Den Fischen im Neckar ist es zu warm. Deshalb fordert die Stiftung NatureLife-International Verbesserungsma&amp;szlig;nahmen. NatureLife Biotopschutzexperte Conrad Fink bezieht sich auf die Hauptaussagen der Studie &amp;bdquo;Fischereiliche Bewirtschaftung des Neckars&amp;ldquo; welche die im Fischerei-Hegebereich Neckar VII e. V. zusammengeschlossenen Anglervereine vor kurzem vorgelegt haben. Die Studie, die von Fischereifachmann H. Wnuck erarbeitet wurde, befasst sich mit Ver&amp;auml;nderungen des Fischbestandes im Neckar zwischen Freiberg und Besigheim und macht Vorschl&amp;auml;ge wie die Situation verbessert werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Erw&amp;auml;rmung des Neckars gingen vor allem die k&amp;auml;lteliebenden Fische wie Bachforelle, &amp;Auml;sche oder Barbe zur&amp;uuml;ck, so die Studie. Diese Fische sind auch an flie&amp;szlig;ende Gew&amp;auml;sser angepasst. Nur der Altneckar bei Freiberg bietet f&amp;uuml;r diese Arten noch Laichm&amp;ouml;glichkeiten. Der Neckar ist durch die Stauhaltungen heute eher ein gro&amp;szlig;es Stillgew&amp;auml;sser in welchem sich w&amp;auml;rmeliebende Fische wie Karpfen, Schleie, Rotauge und Wels entwickeln, so NatureLife Biotopschutzexperte Conrad Fink.&lt;br&gt;Der Bericht befasst sich auch eingehend mit dem zwischen Freiberg, Ingersheim und Ingersheim gelegenen Naturschutzgebiet Altneckar und macht Vorschl&amp;auml;ge zu dessen Aufwertung. Der Altneckar und der ehemalige Baggersee im Pleidelsheimer Wiesental sind gleichzeitig Natura 2000-Gebiete und Vogelschutzgebiete und z&amp;auml;hlen zu den Projektgebieten der Stiftung NatureLife International. So soll dem Altneckar der derzeit unter Wassermangel leidet, wieder dauerhaft 10 m&amp;sup3;/s Wasser zugeleitet werden. Ebenso wird ein Geschiebemanagement vorgeschlagen und im Wiesental bei Pleidelsheim k&amp;ouml;nnten nach Ansicht von C. Fink im Zuge von Renaturierungsma&amp;szlig;nahmen neue Gew&amp;auml;sser angelegt werden. Ebenso soll am Wehr in Freiberg langfristig ein Umgehungsgerinne angelegt werden, durch welches die Fische das Hindernis &amp;uuml;berwinden k&amp;ouml;nnen. Die Stiftung NatureLife International begr&amp;uuml;&amp;szlig;t die Vorschl&amp;auml;ge der Fischer in diesem Bereich ausdr&amp;uuml;cklich und ruft die Verantwortlichen auf, die Vorschl&amp;auml;ge auf ihre Realisierbarkeit hin zu pr&amp;uuml;fen und umzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Grundproblem f&amp;uuml;r die Fische am Neckar ist dessen Erw&amp;auml;rmung durch die zahlreichen Stauhaltungen, die Einleitung warmen Wassers aus den Kl&amp;auml;ranlagen bzw. die Entnahme von K&amp;uuml;hlwasser f&amp;uuml;r Kraftwerke. Die Durchschnittstemperatur des Flusses ist in den vergangenen Jahren um rund 5 Grad Celsius gestiegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So lag die Sommertemperatur im Neckar in den 1930er-Jahren zwischen 14 und 22 Grad Celsius. Heute betr&amp;auml;gt sie bis zu 27 Grad. Abhilfe kann hier die W&amp;auml;rmer&amp;uuml;ckgewinnung durch die Entnahme von Energie aus dem K&amp;uuml;hl- bzw. Neckarwasser mittels W&amp;auml;rmepumpen schaffen, so der Autor der Studie bei der Vorstellung in Ingersheim und Freiberg a. N. Der Freiberger Umweltfachmann Conrad Fink, der f&amp;uuml;r die Stiftung NatureLife International t&amp;auml;tig ist, schlug vor, diesen Vorschlag im Rahmen des Kommunalen Klimaschutzkonzeptes zu realisieren, welches die Stadt Freiberg a. N. gerade erstellt. Hier sollte auch der Vorschlag umgesetzt werden, konstant Frischwasser in den Altneckar einzuleiten und dieses &amp;uuml;ber eine Turbine laufen zu lassen, um hierbei Strom zu erzeugen.&lt;br&gt;Durch eine K&amp;uuml;hlung des Neckarwassers ginge auch der Bestand des Welses zur&amp;uuml;ck, der im Neckar urspr&amp;uuml;nglich nicht heimisch ist, sich sehr stark vermehrt hat und dem Fischbestand Schaden zuf&amp;uuml;gt. Um den Verlusten im Fischbestand durch den Kormoran entgegen zu wirken, soll der Fischbesatz durch die Angelvereine mit Fischgr&amp;ouml;&amp;szlig;en erfolgen, welche au&amp;szlig;erhalb des Nahrungsspektrums des Vogels liegen. Der Nahrungsmangel f&amp;uuml;hrt erfahrungsgem&amp;auml;&amp;szlig; auch zu einem R&amp;uuml;ckgang der Vogelpopulationen, welche bereits jetzt in den Brutkolonien einem Dichtestress ausgesetzt sind, so Conrad Fink in einer Mitteilung von NatureLife.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 18 May 2015 10:52:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/der-neckar-ist-zu-warm-%E2%80%93-naturelife-fordert-sanierungsma%C3%9Fnahmen-zum-klimaschutz</guid></item></channel></rss>