<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"><channel><title>NatureLife-International - Holz</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/Tags/Holz</link><description>NatureLife-International - Holz</description><item><title>Buchtipp: Das Schweigen der Wälder</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/buchtipp-das-schweigen-der-walder</link><description>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman; font-size: medium;" face="Times New Roman" size="3"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 10pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Calibri; font-size: medium;" face="Calibri" size="3"&gt;Reden kann man viel &amp;uuml;ber die Zerst&amp;ouml;rung der Urw&amp;auml;lder etwa in Malaysia und Indonesien. Der 1959 geborene Fotograf Olaf Otto Becker aus Travem&amp;uuml;nde aber gibt dem Drama nun ein eindrucksvolles Gesicht. In seinem Bildband &lt;strong&gt;&amp;bdquo;Reading the Landscape&amp;ldquo; (Verlag Hatje-Cantz, 160 Seiten, 85 Abbildungen, 68 Euro)&lt;/strong&gt; zeigt er im ersten Teil zun&amp;auml;chst wunderbare Urw&amp;auml;lder mit langen Lianen, einem sich zwischen B&amp;auml;umen durchschl&amp;auml;ngelnden Fluss, eine Nahaufnahme von winzigen Pilzen und leuchtenden Bl&amp;uuml;ten. Im zweiten Teil dokumentiert er aber auch die Zerst&amp;ouml;rung der idyllischen Waldlandschaft. Statt sattem Gr&amp;uuml;n dominiert nun braune Erde die Bilder; totes Holz stapelt sich vor dem Urwald. Palm&amp;ouml;l-Plantagen entstehen auf den einst von tropischem Urwald bedeckten Fl&amp;auml;chen, Papierkonzerne siedeln sich auf den ehemaligen Sumpfurw&amp;auml;ldern an. Mit diesem eindrucksvollen Bildband dokumentiert Becker schonungslos die Rodung und die Z&amp;auml;hmung der einst so wunderbar wilden Natur.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman; font-size: medium;" face="Times New Roman" size="3"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 10pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Calibri; font-size: medium;" face="Calibri" size="3"&gt;Olaf Otto Becker: Reading the Landscape, Verlag Hatje-Cantz, 160 Seiten, 85 Abbildungen, 68 Euro&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman; font-size: medium;" face="Times New Roman" size="3"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 15 Oct 2014 12:34:14 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/buchtipp-das-schweigen-der-walder</guid></item><item><title>Klimawandel bedroht Baumveteranen</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/klimawandel-bedroht-baumveteranen</link><description>&lt;p&gt;Alte B&amp;auml;ume werden immer seltener. Am Tag des Baumes (25. April) muss die Bilanz gezogen werden, dass der Klimawandel immer mehr Baumveteranen in Mitleidenschaft zieht. &amp;bdquo;Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden unsere Kinder und Enkel so gut wie keine mehrhundertj&amp;auml;hrige Eichen, Buchen und Linden mehr erleben k&amp;ouml;nnen&amp;ldquo;, sagt Claus-Peter Hutter, Pr&amp;auml;sident der Nachhaltigkeitsstiftung NatureLife-International.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allein in den vergangenen Jahren haben Herbst- und Winterst&amp;uuml;rme vielen betagten, oft als Naturdenkmal gesch&amp;uuml;tzten Baumriesen das Ende bereitet. Dar&amp;uuml;ber hinaus sind Hitzeperioden, stellenweiser Wassermangel sowie die Verschiebung der Jahreszeiten daf&amp;uuml;r verantwortlich, dass sich immer h&amp;auml;ufiger Stressphasen f&amp;uuml;r B&amp;auml;ume und W&amp;auml;lder ergeben. Phasen, die in der Folge alte Baumriesen zum Absterben bringen. Schon jetzt fordere der Klimawandel &amp;uuml;berall in Deutschland seinen Tribut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch nicht nur der Klimawandel alleine ist Schuld am allm&amp;auml;hlichen Verschwinden alter B&amp;auml;ume. In den W&amp;auml;ldern gibt es viel zu wenig Naturrefugien als Altholzinseln, wo B&amp;auml;ume auch im Stehen sterben d&amp;uuml;rften; viel zu fr&amp;uuml;h setzen die betont wirtschaftlich denkenden Forstleute die S&amp;auml;ge an. &amp;bdquo;Eine Buche oder eine Eiche hat heute nicht mehr die Chance, wie einst 400, 500 Jahre und &amp;auml;lter zu werden&amp;ldquo;, beklagt C.-P. Hutter. Hinzu kommt die verst&amp;auml;rkt zu beobachtende, unsachgem&amp;auml;&amp;szlig;e Pflege von Stra&amp;szlig;enrandstreifen und B&amp;ouml;schungen. Wo fr&amp;uuml;her stattliche Alleen und Gr&amp;uuml;nstreifen die Verkehrswege s&amp;auml;umten, wird jetzt regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig alles heruntergeholzt und kleingeh&amp;auml;ckselt. In vielen F&amp;auml;llen ist die Entfernung &amp;auml;lterer B&amp;auml;ume aus den immer wieder vorgeschobenen Sicherheitsgr&amp;uuml;nden jedoch &amp;uuml;berhaupt nicht erforderlich. Oft werden Sicherheitsaspekte vorgeschoben um die S&amp;auml;ge ansetzen zu k&amp;ouml;nnen. In 15 Minuten ist heute zerst&amp;ouml;rt, was 150 Jahre und mehr zum Gedeihen gebraucht hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinzu kommt jetzt der neue &amp;bdquo;Holzhunger&amp;ldquo; f&amp;uuml;r die Pelletindustrie. Mit oft nur unsachgem&amp;auml;&amp;szlig; angelernten Kr&amp;auml;ften wird alles kurz und klein gemacht, was nur irgendwie Holzmasse verspricht. Dies ver&amp;auml;ndert das Landschaftsbild negativ, da nur noch einheitliches Stra&amp;szlig;enbegleitgr&amp;uuml;n geduldet wird. Aus Gedankenlosigkeit und Unwissen wird wertvolles Naturerbe vernichtet ...das Ganze mit Steuergeldern finanziert. Kaum zu glauben!&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 24 Apr 2014 16:15:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/klimawandel-bedroht-baumveteranen</guid></item></channel></rss>