<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"><channel><title>NatureLife-International - Schutzmassnahmen</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/Tags/Schutzmassnahmen</link><description>NatureLife-International - Schutzmassnahmen</description><item><title>Hilfe für seltene Eisvögel an den Fließgewässern</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/hilfe-fur-seltene-eisvogel-an-den-flie%C3%9Fgewassern</link><description>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman; font-size: medium;" face="Times New Roman" size="3"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 10pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Calibri; font-size: medium;" face="Calibri" size="3"&gt;Der Landesfischereiverband S&amp;uuml;dw&amp;uuml;rttemberg-Hohenzollern hat f&amp;uuml;r sein langj&amp;auml;hriges und pionierartiges Engagement f&amp;uuml;r die Stabilisierung der Eisvogelpopulationen 3000 Euro erhalten. Damit geh&amp;ouml;rt auch dieser Verband zu den Preistr&amp;auml;gern des von NatureLife-International und Edeka S&amp;uuml;dwest ausgeschriebenen Wettbewerbs f&amp;uuml;r herausragende Naturschutzprojekte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman; font-size: medium;" face="Times New Roman" size="3"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 10pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Calibri; font-size: medium;" face="Calibri" size="3"&gt;Der blau schillernde Eisvogel lebt an naturnahen, sauberen und fischreichen Gew&amp;auml;ssern, die ihm ausreichend Nahrungsangebot an kleinen Fischen, Wasserinsekten, kleinen Krebstieren oder auch Jung-Fr&amp;ouml;schen bieten. Die Ufer der Gew&amp;auml;sser m&amp;uuml;ssen dem Eisvogel Ansitzm&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r die Jagd bieten. Wichtig sind aber auch steile Uferw&amp;auml;nde, in die er seine Nistr&amp;ouml;hren graben kann. Aufgrund vielf&amp;auml;ltiger Eingriffe des Menschen in die Gew&amp;auml;sser gingen viele Lebens- und Brutr&amp;auml;ume f&amp;uuml;r den Eisvogel verloren. Besonders harte Winter mit zugefrorenen Gew&amp;auml;ssern f&amp;uuml;hren zu hohen Verlusten in der Eisvogelpopulation. Das Engagement des Landesfischereiverbandes S&amp;uuml;dwest-Hohenzollern (LFV SWHZ) will helfen, diese Schwankungen bestm&amp;ouml;glich durch gezielte Schutzma&amp;szlig;nahmen wie zum Beispiel die Anlage und Pflege von Eisvogel-Brutw&amp;auml;nden und die Verbesserung der Brutstandorte auszugleichen. F&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten f&amp;uuml;nf Jahre ist die Anlage weiterer 50 Bruth&amp;ouml;hlen f&amp;uuml;r Eisv&amp;ouml;gel geplant. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman; font-size: medium;" face="Times New Roman" size="3"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin: 0cm 0cm 10pt;"&gt;&lt;span style="font-family: Calibri; font-size: medium;" face="Calibri" size="3"&gt;Der Wettbewerb steht unter dem Motto &amp;bdquo;Unsere Heimat &amp;amp; Natur&amp;ldquo;. Damit werden Projekte ausgezeichnet und gef&amp;ouml;rdert, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensr&amp;auml;umen f&amp;uuml;r Wildtiere und -pflanzen befassen. &amp;bdquo;Die finanzielle F&amp;ouml;rderung der Preistr&amp;auml;ger ist gut angelegtes Geld zur Entwicklung des Biotopverbundes&amp;ldquo;, sagte NatureLife-Pr&amp;auml;sident Claus-Peter Hutter. Gespeist wird der F&amp;ouml;rdertopf auch durch den Verkauf der Edeka-eigenen Regionalmarke &amp;bdquo;Unsere Heimat &amp;ndash; echt &amp;amp; gut&amp;ldquo;: Pro verkauftem Kr&amp;auml;utertopf geht ein Teil des Erl&amp;ouml;ses in diesen F&amp;ouml;rdertopf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Jan 2015 05:30:44 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/hilfe-fur-seltene-eisvogel-an-den-flie%C3%9Fgewassern</guid></item><item><title>Waldbrände in Südeuropa sind das Ergebnis verfehlter Forstpolitik</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/waldbrande-in-sudeuropa-sind-das-ergebnis-verfehlter-forstpolitik</link><description>&lt;p&gt;Die f&amp;uuml;r Mensch und Natur verheerenden Waldbr&amp;auml;nde in Portugal sind, wie auch Br&amp;auml;nde in anderen s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen Regionen, die Folge einer verfehlten europ&amp;auml;ischen Forstpolitik. Monokulturen mit landschaftsfremden Baumarten haben vielerorts die Hartlaubw&amp;auml;lder verdr&amp;auml;ngt, welche Feuer weit besser &amp;uuml;berstehen und einer mannigfaltigen Tierwelt Heimat bieten. Durch die Anlage von Feuerschneisen, die eigentlich Waldbr&amp;auml;nde stoppen sollten, sind auch abgelegene Waldgebiete zug&amp;auml;nglich gemacht worden, sodass Wilderer und Hirten in diese vordringen k&amp;ouml;nnen. Oft sind es Hirten, die Feuer entfachen, um den schnelleren Graswuchs anzuregen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu beklagen ist auch, dass seitens der betroffenen L&amp;auml;nder und der Europ&amp;auml;ischen Union so gut wie nichts gegen Bodenspekulation unternommen wird. Weil abgebrannte Waldfl&amp;auml;chen in manchen L&amp;auml;ndern nicht mehr als Wald gelten und somit bebaut werden d&amp;uuml;rfen, ist dem Spekulantentum und dem Frevel an der Natur T&amp;uuml;r und Tor ge&amp;ouml;ffnet. Es ist v&amp;ouml;llig unverst&amp;auml;ndlich, warum man bei der Europ&amp;auml;ischen Union noch keine l&amp;auml;nder&amp;uuml;bergreifende Task Force zur Waldbrandvermeidung und -bek&amp;auml;mpfung einsetzt. Insbesondere fehlende Aufkl&amp;auml;rung sorgt daf&amp;uuml;r, dass &amp;uuml;berall Flaschen und Dosen liegen bleiben, die bei starker Sonneneinstrahlung wie Brenngl&amp;auml;ser wirken und Feuer entfachen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den Feuern &amp;ndash; welche Gr&amp;uuml;nde auch immer daf&amp;uuml;r verantwortlich seien &amp;ndash; wird die Klimapolitik der Europ&amp;auml;ischen Union konterkariert, weil wichtige Kohlendioxid-Senken und Frischlufterneuerer verloren gehen. Auch werden unersetzliche Rast-, Nahrungs- und &amp;Uuml;berwinterungsgebiete f&amp;uuml;r Millionen von Kleinv&amp;ouml;geln, die auf Wald- und Macchiegebiete w&amp;auml;hrend des Herbst- und Fr&amp;uuml;hjahrszugs im Mittelmeerraum angewiesen sind, vernichtet. Werden die weiteren Zerst&amp;ouml;rungen der s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen W&amp;auml;lder durch die sommerlichen Feuer nicht durch regionale und internationale Schutzma&amp;szlig;nahmen gestoppt, wird es f&amp;uuml;r viele Zugvogelarten &amp;ndash; die in diesen Wochen zu ihrer langen Reise in die s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen und afrikanischen Winterquartiere aufbrechen &amp;ndash; immer schwieriger, geeignete Lebensr&amp;auml;ume zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gr&amp;uuml;nde, warum die s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen Waldbr&amp;auml;nde &amp;uuml;berhaupt entstehen, haben unterschiedliche Ursachen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; In vielen Regionen werden Feuer von Bodenspekulanten gelegt, die Waldfl&amp;auml;chen in Bauland umwandeln wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Wo Weidewirtschaft betrieben wird, brennen Hirten W&amp;auml;lder und Geb&amp;uuml;schzonen ab, um neue Fl&amp;auml;chen f&amp;uuml;r ihre Schaf- und Ziegenherden zu erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; In W&amp;auml;ldern, in denen Weideverbote bestehen, legen Hirten oft aus Protest gegen diese Reglementierungen Feuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Jagdfrevler legen Waldbr&amp;auml;nde aus Rache gegen staatliche Reglementierungen der Jagd.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Durch weggeworfene Blechb&amp;uuml;chsen und Flaschen entstehen in den trockenen W&amp;auml;ldern h&amp;auml;ufig unbeabsichtigte Br&amp;auml;nde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Gro&amp;szlig;e Monokulturen wie Kiefern- oder Eukalyptuspflanzungen auf riesigen Fl&amp;auml;chen beg&amp;uuml;nstigen Waldbr&amp;auml;nde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Die Erschlie&amp;szlig;ung der W&amp;auml;lder mit neuen Wegen erm&amp;ouml;glicht den Zugang zu vorher abgelegenen Gebieten und erh&amp;ouml;ht somit die Gefahrenquelle f&amp;uuml;r den Wald.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Vielfach werden Br&amp;auml;nde auch gelegt, um damit die Ohnmacht der staatlichen Beh&amp;ouml;rden aufzuzeigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Beim Abbrennen abgeernteter Getreidefelder greift das Feuer h&amp;auml;ufig auf W&amp;auml;lder &amp;uuml;ber.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bull; Brennen Fl&amp;auml;chen, die z.B. mit Kiefern aufgeforstet worden sind, so entwickelt sich eine sehr gro&amp;szlig;e Hitze. Als Folge werden nicht nur die B&amp;auml;ume selbst, sondern auch die meisten Pflanzensamen abget&amp;ouml;tet, sodass die betroffenen Fl&amp;auml;chen &amp;uuml;ber Jahre hinweg ohne Vegetation bleiben. Es folgt dann eine oft starke Bodenerosion, die au&amp;szlig;erdem die Konsequenz hat, dass auch Flie&amp;szlig;gew&amp;auml;sser im Einzugsbereich belastet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts der erneuten Waldbr&amp;auml;nde sowie aus Gr&amp;uuml;nden des Klima- und Naturschutzes sind eine &amp;uuml;bergreifende Waldschutzstrategie und folgende Einzelma&amp;szlig;nahmen erforderlich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1.&amp;nbsp;Erhaltung und Aufbau naturnaher W&amp;auml;lder mit den jeweils einheimischen Geh&amp;ouml;lzarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2.&amp;nbsp;Umsichtige Weidepolitik, damit Hirten die W&amp;auml;lder nicht abbrennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3.&amp;nbsp;F&amp;ouml;rderung einer kontrollierten Jagd, damit Jagd- und Forstfrevel verhindert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4.&amp;nbsp;&amp;Auml;nderung der Waldgesetze in vielen L&amp;auml;ndern, damit Spekulanten nach dem Abbrennen eines Waldgebietes nicht damit rechnen k&amp;ouml;nnen, Baugenehmigungen zu erhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5.&amp;nbsp;Verhinderung unkontrollierter und nicht gestatteter M&amp;uuml;llablagerungen in Wiesen, an Waldr&amp;auml;ndern etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;6.&amp;nbsp;Nur absolut notwendige Waldwege anlegen; Kontrolle des Verkehrs auf bereits bestehenden Wegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;7.&amp;nbsp;Verhinderung des schnellen Profits, der mit der ungehinderten Vermarktung von Brandholz erzielt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;8.&amp;nbsp;Ausweisung und Betreuung neuer Schutzgebiete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;9.&amp;nbsp;Aufbau eines Biotop-Managements in gef&amp;auml;hrdeten Waldbereichen mit ausreichender personeller und technischer Ausstattung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da es bei der Erhaltung der s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen W&amp;auml;lder um die Bewahrung eines bedeutenden Teils des europ&amp;auml;ischen Naturerbes und eines wichtigen Mosaiksteines f&amp;uuml;r den Klimaschutz geht, muss neben einem Feuerwarnsystem auch eine internationale Feuerpolizei eingerichtet werden. Nur wenn k&amp;uuml;nftig grenz&amp;uuml;berschreitend mit einer ausreichenden Zahl von L&amp;ouml;schflugzeugen die Br&amp;auml;nde intensiv bek&amp;auml;mpft werden k&amp;ouml;nnen, haben die gr&amp;uuml;nen G&amp;uuml;rtel S&amp;uuml;deuropas und damit Millionen von Kleinv&amp;ouml;geln noch eine Zukunft.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 30 Aug 2013 19:30:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/waldbrande-in-sudeuropa-sind-das-ergebnis-verfehlter-forstpolitik</guid></item></channel></rss>