<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"><channel><title>NatureLife-International - Winterfütterung</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/Tags/Winterf%C3%BCtterung</link><description>NatureLife-International - Winterfütterung</description><item><title>Buchfink, Meise &amp; Co. – Soll man Vögel im Winter füttern?</title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/buchfink-meise-co.-%E2%80%93-soll-man-vogel-im-winter-futtern</link><description>&lt;p&gt;Es ist schon paradox: Viele Menschen kaufen kilo- und halbzentnerweise f&amp;uuml;r den Winter Sonnenblumenkerne, h&amp;auml;ngen Meisenkn&amp;ouml;del auf und wollen so den armen V&amp;ouml;geln helfen. Doch den Sommer &amp;uuml;ber tun sie alles, was den gefiederten Bewohnern ihrer G&amp;auml;rten aus Vogelsicht den Winter und damit das Leben schwer macht. Statt Holunder, Hartriegel und Heckenrose pflanzen sie langweilige Thuja-Hecken, an denen es im Winter keine nahrhaften Fr&amp;uuml;chte f&amp;uuml;r Amsel, Wacholderdrossel und andere Arten gibt. Sie pflegen ihr Gr&amp;uuml;n wie einen deutschen Sportplatzrasen, anstatt blumenbunte Vielfalt zu f&amp;ouml;rdern und da und dort in einer Ecke des Gartens auch Stauden stehen zu lassen, die im Winter f&amp;uuml;r Distelfink und H&amp;auml;nfling n&amp;auml;hrstoffreiche Samen bereithalten. Und in den meisten G&amp;auml;rten scheint st&amp;auml;ndig Kehrwoche zu herrschen, alles sauber aufger&amp;auml;umt zu werden, sodass kein Platz mehr bleibt f&amp;uuml;r einen Reisighaufen, in dem der Igel &amp;uuml;berwintern kann und Weichfresser wie Zaunk&amp;ouml;nig und Rotkehlchen Nahrung finden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Vogelf&amp;uuml;tterung &amp;ndash; so sagen manche &amp;Ouml;ko-Hardliner &amp;ndash; werden nur solche Arten gef&amp;ouml;rdert, die ohnehin h&amp;auml;ufig sind. Dazu z&amp;auml;hlen etwa Kohl- und Blaumeise. Wenn dann ihre gefiederten Verwandten unter den H&amp;ouml;hlenbr&amp;uuml;tern aus ihren Winterquartieren in S&amp;uuml;deuropa und Afrika zur&amp;uuml;ckkehren, sind geeignete H&amp;ouml;hlen in morschen B&amp;auml;umen oder Nistk&amp;auml;sten bereits besetzt. Grauschn&amp;auml;pper und Gartenrotschwanz haben dann das Nachsehen. Manche Ornithologen &amp;ndash; wie die Vogelkundler in der Fachsprache genannt werden &amp;ndash; fordern deshalb, g&amp;auml;nzlich auf die Vogelf&amp;uuml;tterung zu verzichten und stattdessen nat&amp;uuml;rliche Strukturen in G&amp;auml;rten, Parks, in Feld und Flur zu f&amp;ouml;rdern. Doch wo bleibt das Mitleid mit der Kreatur, das Gef&amp;uuml;hl und die Verantwortung f&amp;uuml;r das Lebendige?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unbestritten ist, dass die Vogelf&amp;uuml;tterung im Winter bestens geeignet ist, mit Kindern Natur zu beobachten, die Vielfalt an Arten und deren Verhalten kennenzulernen und so ein Gef&amp;uuml;hl f&amp;uuml;r die Natur und deren Schutzbed&amp;uuml;rftigkeit zu vermitteln. Auch f&amp;uuml;r viele Senioren, die etwa gehbehindert und deshalb in ihrem Aktionsradius eingeschr&amp;auml;nkt sind, ist ein Futterh&amp;auml;uschen, sind Meisenkn&amp;ouml;del oft die einige M&amp;ouml;glichkeit, an tristen Wintertagen Sichtkontakt mit lebendiger Natur zu bekommen. Geht es also um Naturerfahrung und Umweltbildung, so spricht doch einiges f&amp;uuml;r die Vogelf&amp;uuml;tterung im Winter. Dies zumal viele Feldfluren ausger&amp;auml;umt sind und kaum &amp;ouml;kologische Nischen bieten, in denen V&amp;ouml;gel wie etwa Goldammer und Stieglitz Futter finden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Doch wie soll die Winterf&amp;uuml;tterung aussehen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann der Vogelwelt schon helfen &amp;ndash; auch das ist eine Art Winterf&amp;uuml;tterung &amp;ndash;, wenn man im Garten an ein paar Ecken Stauden stehen l&amp;auml;sst, Reisighaufen anlegt und statt Thuja- und anderen immergr&amp;uuml;nen Geh&amp;ouml;lzen &amp;ndash; die eigentlich nicht in unsere G&amp;auml;rten geh&amp;ouml;ren &amp;ndash;, wie einst Gro&amp;szlig;mutter und Gro&amp;szlig;vater, heimische Wildgeh&amp;ouml;lze wie Wei&amp;szlig;dorn, Haselnuss und Pfaffenh&amp;uuml;tchen pflanzt. Die Beeren des Pfaffenh&amp;uuml;tchens &amp;ndash; die sch&amp;ouml;n aussehen aber sonst giftig sind &amp;ndash; verspeist mit Vorliebe das Rotkehlchen. Die Giftstoffe k&amp;ouml;nnen ihm nichts anhaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Futterh&amp;auml;uschen sollten so aufgeh&amp;auml;ngt oder aufgestellt werden, dass sie sicher vor Katzen sind und das Futter schnee- und regengesch&amp;uuml;tzt ist. Bew&amp;auml;hrt haben sich sogenannte Futtersilos, bei denen immer nur so viel Sonnenblumenkerne nachrutschen, wie die V&amp;ouml;gel dann am Rand verspeisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Futterstellen immer wieder reinigen und sauber halten, damit sich dort, wo viele V&amp;ouml;gel zusammenkommen, keine Krankheiten ausbreiten k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht nur an K&amp;ouml;rnerfresser wie Gr&amp;uuml;nfink, Buchfink und verschiedene Meisen denken, sondern auch sogenannten Weichfressern wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle und Zaunk&amp;ouml;nig Nahrung anbieten. Meisenkn&amp;ouml;del und Meisenringe sind hier nicht geeignet, da sie eben nur Meisen und ab und zu Sperlingen oder Spechten Nahrung bieten; Rotkehlchen und Zaunk&amp;ouml;nig k&amp;ouml;nnen so gut wie nicht an diese Futterquelle gelangen, da es die Natur so eingerichtet hat, dass sie ihr Futter nicht kopf&amp;uuml;ber h&amp;auml;ngend suchen k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt entsprechende Futtermischungen f&amp;uuml;r Weichfresser; solche lassen sich aber ganz einfach selbst herstellen. Man nimmt ungesalzenes Rinder- und/oder Schweinefett und vermengt dieses mit fein gemahlenen Haferflocken und Weizenkleie, ganz fein gemahlenen Haseln&amp;uuml;ssen und ein paar Rosinen. Solches Futter kann &amp;ndash; &amp;uuml;brigens auch au&amp;szlig;erhalb der Ortschaften, etwa in der eigenen Obstwiese &amp;ndash; mit einem Spachtel auf die Rinde von B&amp;auml;umen (katzen- und mardersicheren Abstand vom Boden halten; V&amp;ouml;gel m&amp;uuml;ssen eventuelle Feinde fr&amp;uuml;hzeitig erkennen k&amp;ouml;nnen) aufgebracht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht &amp;auml;rgern, wenn ein Sperber oder Habicht einen Vogel am Futterhaus schl&amp;auml;gt. Auch diese Arten haben Hunger und leiden in Wintern mit hoher Schneelage und vielen Tagen mit Dauerfrost besonders Hunger, weil M&amp;auml;use und anderes Kleingetier gesch&amp;uuml;tzt in ihren Bauen verharren. Wer auf diese Art auch Greifv&amp;ouml;gel f&amp;uuml;ttert, hilft der Natur also ganz besonders. Auch wenn es der eine oder andere als grausam empfinden mag, wenn ein Kleinvogel geschlagen wird; die Natur hat nun mal ihre eigenen Gesetze!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch an andere Arten, die bedroht sind, denken. Dort, wo es im Gegensatz zu den Speckg&amp;uuml;rteln von Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe und anderen Industriezentren noch Scheunen gibt und nicht alle Dachb&amp;ouml;den ausgebaut sind, sollten &amp;ndash; wie dies &amp;uuml;ber die vergangenen Jahrhunderte vielerorts der Brauch war &amp;ndash; Einflugm&amp;ouml;glichkeiten offengehalten werden. So k&amp;ouml;nnen auch Schleiereulen &amp;ndash; die am meisten gef&amp;auml;hrdete Eulenart in Baden-W&amp;uuml;rttemberg &amp;ndash; M&amp;auml;use jagen, wenn drau&amp;szlig;en Eis und Schnee die Landschaft im Klammergriff halten. Au&amp;szlig;erdem finden so auch die ebenso gef&amp;auml;hrdeten Flederm&amp;auml;use ein Winterversteck.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 06 Feb 2014 14:45:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/buchfink-meise-co.-%E2%80%93-soll-man-vogel-im-winter-futtern</guid></item><item><title>Wintereinbruch macht Vogelwelt zu schaffen </title><link>http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/wintereinbruch-macht-vogelwelt-zu-schaffen</link><description>&lt;p&gt;Der pl&amp;ouml;tzliche Wintereinbruch macht den ersten Zugv&amp;ouml;geln, die in diesen Tagen aus den Winterquartieren in S&amp;uuml;deuropa und Afrika zur&amp;uuml;ckgekommen sind, zu schaffen. Gerade Weichfresser wie der Hausrotschwanz finden jetzt in der insektenarmen Zeit kaum Futter. Hinzu kommt der Nahrungsmangel bei den vielerorts schon eingetroffenen St&amp;ouml;rchen. W&amp;auml;hrend sich um letztere viele Storcheninitiativen und Naturschutzverb&amp;auml;nde k&amp;uuml;mmern, kann jeder Gartenbesitzer f&amp;uuml;r andere Zugv&amp;ouml;gel durch die Verl&amp;auml;ngerung der Winterf&amp;uuml;tterung etwas tun. Dabei soll gerade an Insekten und Weichfresser gedacht werden, die es im Gegensatz zu K&amp;ouml;rnerfressern wie Meisen, Sperlingen, Gr&amp;uuml;nfinken und Buchfinken schwerer haben, an Nahrung zu kommen. Eine einfache Methode: Meisenkn&amp;ouml;del so an Zweige binden, dass sie nicht frei h&amp;auml;ngen, sondern eng am Ast oder am Stamm liegen und von Arten wie Rotschwanz, Garten- und M&amp;ouml;nchsgrasm&amp;uuml;cke erreicht werden k&amp;ouml;nnen. Auch nicht ziehenden Vogelarten wie Rotkehlchen, Zaunk&amp;ouml;nig und Heckenbraunelle k&amp;ouml;nnen die so angebrachten Meisenkn&amp;ouml;del gut erreichen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 13 Mar 2013 07:00:00 GMT</pubDate><guid isPermaLink="true">http://www.utzcertified.sun-cert.com:80/blog/wintereinbruch-macht-vogelwelt-zu-schaffen</guid></item></channel></rss>